Kreisgruppe Mecklenburg/Vorpommern

6. Januar 2012

Tarifrunde 2012: Raum fĂĽr deutliche Einkommensverbesserung

tvod.jpgAm ersten März 2012 beginnen die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des Bundes und der Komunen. Die Gewerkschaft der Polizei wird bei diesen Verhandlungen die Interessen ihrer Mitglieder in der Bundespolizei, im Bundeskriminalamt, im Zoll und im Bundesamt für Güterverkehr (BAG) vertreten.Der Bezirk Bundespolizei der Gewerkschaft der Polizei hat beschlossen, eine Einkommensverbesserung von 8 Prozent, verknüpft mit einem Sockelbetrag von 200,– Euro einzufordern. Der Bezirk Bundeskriminalamt der Gewerkschaft der Polizei hat signalisiert, sich dieser Forderung anzuschließen. Die Forderung wird jetzt in die große Tarifkommission zur weiteren Abstimmung eingebracht. Nach den Einkommensverlusten der letzten Jahren sehen wir eine Anhebung in dem Umfang als überaus berechtigt an, es besteht auch ein klarer Raum für deutliche Einkommenserhöhungen.
Für eine Anhebung der Einkommen sehen wir gute Gründe: Die deutsche Staatsquote liegt zehn Prozent unter der Staatsquote von Frankreich und insgesamt deutlich unter dem Durchschnitt der Europäischen Union. Während die Aufgaben der öffentlichen Verwaltung massiv angestiegen sind, sind die Kosten für die öffentliche Verwaltung in den letzten zwanzig Jahren gleichgeblieben. Dafür wurde ganz massiv Personal abgebaut. Der Kostenanteil der Bundespolizei am Gesamthaushalt des Bundes ist trotz eines deutlichen Aufgabenzuwuchses in den letzten zehn Jahren nicht gestiegen, dabei ist der Anteil der Personalkosten am Gesamthaushalt der Bundespolizei in den letzten zehn Jahren gesunken. Die Personalkosten des Bundes machen aktuell lediglich neun Prozent des Bundeshaushaltes aus. Im Ergebnis heißt das: Immer weniger Menschen leisten immer mehr Aufgaben mit immer schlechter werdenden sozialen Rahmenbedingungen.

Besonders betroffen von dieser Entwicklung sind die Kolleginnen und Kollegen in den unteren Einkommensgruppen. Gerade in den Sicherheitsbehörden betrifft das die überwiegende Mehrheit derjenigen, für die ab dem ersten März 2012 verhandelt wird.

Es geht bei den Tarifverhandlungen nicht um das Einkommen von Staatssekretären und Abteilungsleitern. Nein, wir verhandeln für Kolleginnen und Kollegen, die häufig auch noch in teueren Ballungszentren für ein monatliches Einkommen um 1.200.– Euro leben müssen und davon dort nicht ordentlich leben können. Derzeit wird viel darüber geredet, ein Auseinanderbrechen der Gesellschaft zu verhindern, bei den Tarifverhandlungen kann der Bundesminister des Innern als Verhandlungsführer für den Bund zeigen wie ernst ihm die Sache ist. Ein Sockelbetrag von 200.– Euro wäre dafür ein klares Zeichen.
Es ärgert mich, wenn von anderer Seite, bereits vor Eröffnung der Tarifrunde von schwierigen Verhandlungen die Rede ist, die Argumente der Gewerkschaften für deutliche Einkommenserhöhungen waren kaum einmal so gut wie in diesem Jahr. Und die Entschlossenheit unserer Kolleginnen und Kollegen, jetzt auch höhere Einkommen durchzusetzen, ist deutlich spürbar. Gute Gründe jedenfalls um für die notwendigen, deutlichen Einkommenserhöhungen zu kämpfen und kein Grund, schon im Vorfeld zu verzagen.

(von Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei)

22. Dezember 2011

Frohes Fest und vielen Dank!

weihnachtsmann.pngLiebe Kolleginnen und Kollegen,

das Jahr liegt in seinen letzten Zügen und es haben uns wieder viele „Veränderungen und Innovationen“ unserer vorgesetzten Behörde begleitet.

Ihr wurdet - entgegen vieler Zusagen - sehr hoch mit Einsätzen belastet und habt wie so oft, diese zu aller Zufriedenheit gemeistert. Diese starke persönliche und familiäre Belastung steigt von Jahr zu Jahr und viele Maßnahmen und Initiativen, um hier Abhilfe zu schaffen, werden wir erneut angehen und immer wieder in die Waagschale werfen.

 Hierzu zählen, das immer noch nicht von allen verstandene Ergebnis der Klartext-Studie, die sozialverträgliche Gestaltung der nächsten Reformschritte und eine Verbesserung in der Bezahlungsstruktur.

Wir bedanken uns herzlich für die angenehme Zusammenarbeit und Treue und  wünschen Euch und Euren Familien ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest und für das Neue Jahr gute Gesundheit und die Kraft und Zeit für Ruhe und Entspannung.

Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen.

(Seneca - ca. 1-65 n- Chr., römischer Philosoph)

19. Dezember 2011

Weiterentwicklung der Dienstposten der Mobilen Kontroll- und Ăśberwachungseinheiten

gdp-bpol-logothumbnail1.jpgUnsere Mitglieder in derMobilen Kontroll- und Überwachungseinheit (MKÜ) Bad Bramstedt haben uns ganz konkret um Unterstützung bei der Schaffung von aufschichtungsfähigen Dienstposten bei der MKÜ gebeten.

In einem Brief an den Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei und den Vorsitzenden der Direktionsgruppe KĂĽste haben wir die Sache aufgegriffen und sind der Meinung, dass hier Handlungsbedarf angezeigt ist.

Die Weiterentwicklung der Bundespolizei - hin zur zweigeteilten Laufbahn - darf nicht schon bei den MKÜ´en scheitern.

Die Hälfte der Dienstposten der MKÜ ´en sind analog bewertet, wie die Dienstposten der Kontroll- und Streifenbeamtinnen und -beamten. Die Beamtinnen und Beamten der MKÜ´en sind überwiegend einzeldienstlich tätig und werden hier in der Direktion Bad Bramstedt meist als „Feuerwehr“ eingesetzt.

Der Vorstand

7. Dezember 2011

Vorsicht Satire: Das nicht so ernst gemeinte Weihnachtslied von einem unbekannten KĂĽnstler!

achtung.jpg

Ein Weihnachtslied mal etwas anders

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, es gab mal Polizei „im Raum“,
wo früher viele Autos war’n, wird Heut meist nur noch Bahn gefahr’n,
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, es gab mal Polizei „im Raum“.

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, es gab mal Polizei „im Raum“,
nach Griechenland „die Kohle raus“ – kein Geld für Sprit mehr, was für’n Graus,
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, es gab mal Polizei „im Raum“.

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, es gab mal Polizei „im Raum“,
wo früher viele Streifen fuhr’n, da klau’n sie Heute Wasseruhr’n,
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, es gab mal Polizei „im Raum“.

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, es gab mal Polizei „im Raum“,
in „grün“ zum Castor, ist doch klar – zum Fußball ohne KSA,
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, es gab mal Polizei „im Raum“.

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, es gab mal Polizei „im Raum“,
nur die Kennzahlen zählt man mit, und achtet auf den Kurzhaarschnitt,
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, es gab mal Polizei „im Raum“.

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, es gab mal Polizei „im Raum“,
so schafft der Bund mit der Reform, fast nur noch Chaos – schon enorm,
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, es gab mal Polizei „im Raum“.

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, es gab mal Polizei „im Raum“,
am Anfang noch Motivation, herrscht vielerorts nur Illusion,
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, es gab mal Polizei „im Raum“.

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, es gab mal Polizei „im Raum“,
wenn’s so in Zukunft weitergeht, ist auch egal – ist’s eh zu spät,
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, es gab mal Polizei „im Raum“.

Quelle: Unbekannter KĂĽnstler

Geschützt: Anträge auf Anerkennung der Bereitschaftszeiten

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Sachstand zum Vorgang “Bereitschaftszeiten”

kusteninfo-intro.jpgNach unserer Kenntnis hat die BPOLD BBS denjenigen von Euch, die Widerspruch gegen die Ablehnung eines Antrags auf Gewährung eines nachträglichen Freizeitausgleich für Bereitschaftsdienste bei Einsätzen auf Grundlage des noch nicht rechtskräftigen Urteils des OVG Lüneburg vom 05.01.2011 ( 5 LC 178/09) eingelegt haben, eine Frist zur Abgabe einer Widerspruchsbegründung gesetzt. Nach Ablauf dieser Frist will die Behörde abschließend über den Widerspruch entscheiden.

Derzeit führt die Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, Verhandlungen mit dem BMI und dem Präsidium, wonach die Verfahren ausgesetzt werden sollen, bis das Bundesverwaltungsgericht über die Revision gegen das Urteil des OVG Lüneburg entschieden hat.

Dennoch stellen wir Euch einen Mustertext fĂĽr eine WiderspruchsbegrĂĽndung zur VerfĂĽgung.

1. Ihr solltet in der Widerspruchsbegründung ausführen, für welche konkreten Einsätze Ihr die dabei geleistete Bereitschaftszeit abgegolten haben möchtet, und zudem, wann die Bereitschaftszeiten angefallen sind und in welchem Umfang.

2. Des Weiteren solltet Ihr in der Widerspruchsbegründung die Auffassung vertreten, dass das Urteil des OVG Lüneburg keine Einzelfallentscheidung war, die nur für Niedersachsen gilt. Dazu haben wir einen Mustertext vorbereitet, der über die Rechtsschutzseite unserer Homepage (Zugang mit Euren Mitgliedsdaten) http://www.rechtschutz.gdp-bundespolizei.de abrufbar ist. Dieser Mustertext muss lediglich durch die persönlichen Angaben zu Pkt. 1 ergänzt werden.

flyer KĂĽsten-Info

4. Dezember 2011

Personalteilversammlung bei der Bundespolizeiinspektion Pasewalk

Am Mittwoch den 19.01.2012 findet in der BPOLI Pasewalk die Personalteilversammlung statt zu der die Kreisgruppe Bundespolizei Mecklenburg/ Vorpommern eingeladen wurde. Diesen Termin nimmt der Vorstand gerne wahr und bittet die Mitglieder und alle anderen Angehörigen der Bundespolizeiinspektion Pasewalk um rege Teilnahme.

Vorbereitung auf den Ruhestand

gdp-bpol-logo.jpgSeit Jahren ist ein jeder auf sich allein gestellt, wenn es darum geht sich auf den wohlverdienten Ruhestand vorzubereiten. Die einzigen die bisher halfen, waren die Gewerkschaften, wie zum Beispiel unsere GdP, die regelmäßig entsprechende Seminare durchführt.

Am 01.12.2011 wurde die Frage dieser Vorbereitung in Sinne der Pflichten des Dienstherrn und Arbeitsgebers an den Behördenleiter der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt Herrn Präsident Franklin gestellt. Insbesondere die Vorbereitungen auf den Ruhestand der Beamtinnen und Beamten aus dem Bereitsgebiet wurde thematisiert. Präsident Franklin sicherte zu, dienstliche Vorbereitungsveranstaltungen in den örtlichen Dienststellen zu unterstützen. Entsprechend sollten die Bundesfinanzdirektion Rostock und seine Behörde hier tätig werden. Die Gewerkschaft der Polizei sicherte Präsident Franklin zu, ihn bei den entsprechenden Veranstaltungen zu unterstützen.

Die Kreisgruppe hatte bereits vor drei Jahren ein Seminar speziell fĂĽr die “Ostproblematik” durchgefĂĽhrt.

Dienstverrichtungsraum auf dem Hauptbahnhof Rostock

Während der Personalteilversammlung des Ă–rtlichen Personalrates bei der BPOLI Rostock am 01.12.2011 in Rostock wurde bekannt, das “Ersatz” fĂĽr die Räumlichkeiten des ehemaligen Dienstverrichtungsraumes (DVR) in der Rosa-Luxemburg-StraĂźe angemietet wird.
rostock-hbf.jpgSowohl Präsident Franklin, als auch PD Henrichs teilten mit, dass entsprechend Räumlichkeiten der Bahn ab dem 01.01.2012 angemietet werden. Zwar erfüllen diese Räumlichkeiten nicht alle Anforderungen an einen modernen Dienstverrichtungsraum, aber es werde weiterhin nach einer optimaleren Variante gesucht.
Da die Bundespolizeiinspektin Rostock nicht in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof liegt, begrüßen wir die Entscheidung als Gewerkschft der Polizei ganz ausdrücklich.

24. November 2011

Presse: Zu frĂĽh geklagt

sz.jpgDas Innenministerium wirft der angeblich verarmten Bundespolizei vor, ihren Etat nicht auszuschöpfen

Zum Artikel der SĂĽddeutschen Zeitung

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